Die Leseliste für den Herbst
Diese 10 neuen Bücher zum Thema Musik sind der ideale Soundtrack für die SaisonMusik ist seit Langem der Soundtrack für die Welt von Ralph Lauren – von Sinatra, der im Herren-Flagship in der 867 Madison Ave. gespielt wurde, bis hin zu zahllosen Musikern und Sängern, die bei den Werbekampagnen und Modenschauen von Ralph Lauren mitwirkten.
Diesen Herbst dient die Musik auch als Hauptthema für unsere Leseliste – von interessanten Memoiren und intimen Biografien bis hin zu einem Bildband über Plattenspieler und autobiografischen Betrachtungen zum Thema Musik. Mit dieser beeindruckenden Auswahl an fesselnden Klangreisen ist es höchste Zeit, es sich gemütlich zu machen und zuzuhören.
Like a Rolling Stone: A Memoir
von Jann S. Wenner
Wohl kaum ein anderer Nicht-Musiker hat die Musikkultur so stark beeinflusst wie Jann Wenner, der Gründer und langjährige Herausgeber des Magazins Rolling Stone, das 1967 zum ersten Mal erschien – dem Gründungsjahr von Polo Ralph Lauren. Hier erzählt er Anekdoten aus seinen 55 Jahren in der Szene, inklusive Treffen mit Präsidenten, Schriftstellern, Fotografen (wie Hunter S. Thompson und Annie Leibovitz) und natürlich mit Musikern (Abendessen mit Bruce, Recording-Sessions mit Jagger).
(Little, Brown, 13. September)
Me and Paul: Untold Stories of a Fabled Friendship
von Willie Nelson mit David Ritz
Im Alter von 89 Jahren ist Willie Nelson der Urheber von fast 100 Alben (und es kommen noch weitere dazu) sowie mindestens neun Büchern (inklusive zwei Biografien). Der Schlagzeuger für viele dieser Alben? Paul English, der – bis zu seinem Tod im Jahr 2020 – Nelson unglaubliche sieben Jahrzehnte zur Seite stand und auch als Nelsons Bodyguard, Buchhalter und mehr fungierte. Dieses Buch bietet eine melancholische Mischung von Geschichten ihrer Freundschaft, einschließlich ihrer berühmt-berüchtigten Konflikte mit dem Gesetz. (Lustige Tatsache: Nelsons Version von „Graceland” erschien 1995 auf der Kompilations-CD Ralph Lauren: Songs Across America.)
(HarperCollins, 20. September)
This Is What It Sounds Like: What the Music You Love Says About You
von Susan Rogers und Ogi Ogas
Wenn Sie sich fragen, warum Ihnen bestimmte Lieder gefallen – oder warum andere Menschen bestimmte Lieder mögen – dann ist eine ehemalige Toningenieurin von Prince wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl, um Ihre Fragen zu beantworten. Diese Toningenieurin, Susan Rogers, wurde eine erfolgreiche Schallplattenproduzentin und Neurowissenschaftlerin und in diesem Buch teilt sie ihre Erkenntnisse. Die Lektionen enthalten eine Methode zur Bestimmung des individuellen Hörerprofils (Was gefällt Ihnen besser, Lieder, die sie zum Nachdenken oder zum Tanzen anregen? Ist Ihnen der Text oder die Melodie wichtiger?) und Analysen von Liedern von Sinatra, Lana Del Rey und natürlich Prince.
(W.W. Norton, 20. September)
Charlie’s Good Tonight
von Paul Sexton
Als Charlie Watts, der Schlagzeuger der Rolling Stones, letztes Jahr starb, wurden einige seiner Nicht-Rock-and-Roll-Tendenzen bekannt: seine lange und glückliche Ehe, sein jazziger Ansatz beim Spielen seines Instruments und vor allem sein makelloser Kleidungsstil, wie zum Beispiel seine Vorliebe für Anzüge von Savile Row. In dieser autorisierten Biografie nimmt der langjährige Rockjournalist Paul Sexton all diese Dinge – sowie Charlies gelegentlich zänkische Beziehung zu Mick und Keith, die Vorwörter für das Buch lieferten – unter die Lupe.
(HarperCollins, 11. Oktober)
Folk Music: A Bob Dylan Biography in Seven Songs
von Greil Marcus
Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist Marcus einer der einsichtsreichsten Autoren, wenn es um amerikanische Musik und vor allem um Dylan geht. Er verfasste eine eingehende Abhandlung über ein Lied („Like a Rolling Stone”) und eine weitere über Dylans Basement-Tapes-Projekt (The Old, Weird America). Hier betrachtet er Dylans Werk erneut und erzählt mit Essays zu sieben seiner wichtigsten Lieder – von „Blowin’ in the Wind” (1962) bis hin zum ominösen „Murder Most Foul” (2020) – die Geschichte des Liedermachers mit einem besonderen Augenmerk auf seine Empathiefähigkeit.
(Yale University Press, 11. Oktober)
Revolution: The History of Turntable Design
von Gideon Schwartz
Seien wir einmal ehrlich: In der heutigen Zeit des Streamens braucht kein Mensch mehr einen Plattenspieler – und schon gar nicht, um Musik abzuspielen. Und dennoch hat der Plattenspieler als Objekt etwas zutiefst Befriedigendes, was dieser Bildband von Phaidon auf wunderbare Weise veranschaulicht. Mit einfachen Fotos vor weißem Hintergrund und hilfreichen, museumsähnlichen Beschreibungen illustriert Revolution die mehr als 50-jährige Designgeschichte des Plattenspielers, einschließlich eines sci-fi-würdigen Geräts von Electrohome aus den 70er-Jahren, eines handgefertigten roten Porsche-Plattenspielers von der Schweizer Marke DaVinciAudio und skurriler Phillips-Geräte aus den 50er Jahren.
(Phaidon, 19. Oktober)
The Philosophy of Modern Song
von Bob Dylan
Gibt es nach dem Lesen über Dylans Lieder etwas Besseres als Dylans Gedanken zu den Songs anderer Leute? In diesem Buch, dem ersten seit seinen Memoiren Chronicles im Jahr 2004, analysiert der legendäre Songwriter (und einer der Lieblingskünstler von Ralph Lauren)) 66 Lieder – von Künstlern, die man erwartet (Hank Williams, Johnny Cash) und solchen, die man weniger erwartet (... Cher, zum Beispiel). Sie dürfen einen Meisterkurs in Lyrik erwarten, eventuell vermischt mit Insider-Witzen sowie dem charakteristischen trockenen Humor des Sängers. (Dies ist ein Mann, der angeblich von SparkNotes abgeschrieben hat, als er seinen Literaturnobelpreis entgegennahm.)
(Simon & Schuster, 1. November)
Surrender: 40 Songs, One Story
von Bono
Der Philanthropist, Künstler und, ach ja, Frontmann der größten irischen Rockband aller Zeiten hat es endlich geschafft, seine Memoiren zu schreiben. Der Haken? Jedes Kapitel basiert auf einem der Lieder der Band. Zum Beispiel: In „Two Hearts Beat as One” schreibt er über seine 40-jährige Ehe mit Ali Hewson. Der irische Erzähler ist bekannt für seine Geschichten (laut Wenners Buch weiter oben, um einen Namen zu nennen) und so erwarten Sie viele berühmte Gesichter und Abschweifungen über das Weltgeschehen. Für Fans ist das Audiobuch mit Bonos charmantem Akzent besonders empfehlenswert.
(Knopf, 1. November)
Mr. B: George Balanchine’s 20th Century
von Jennifer Homans
Angekündigt als die erste große Biografie des berühmten Choreografen und basierend auf mehr als zehn Jahren Forschung und mehr als 100 Interviews erzählt dieses Buch die Lebensgeschichte des „Shakespeare des Tanzes” – wie er von seinem Geburtsland, dem prä-revolutionären Russland, nach Amerika reist, wo er das New York City Ballet mitbegründet. Geschrieben von der Tanzkritikerin von The New Yorker stellt dieses Buch Balanchines legendäres Werk in der Welt des Tanzens seinem oft turbulenten Leben abseits der Bühne – inklusive fünf Ehen, allesamt mit Tänzerinnen – gegenüber.
(Random House, 1. November)
Sound Within Sound: Radical Composers of the Twentieth Century
von Kate Molleson
Hier gibt es keine gepuderten Perücken oder klassische Komponisten vergangener Tage. Ganz im Gegenteil. Molleson stellt ein Duzend Stars aus dem 20. Jahrhundert vor, von denen fast alle Frauen oder Farbige sind (eine Gruppe, die sie „akustische Revolutionäre” nennt). Zu diesen gehören eine französische Elektronik-Künstlerin (Éliane Radigue), eine äthiopische Pianistin (Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou) und andere weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler, die Sie sich im Musikdienst Ihrer Wahl einmal genauer anschauen bzw. anhören sollten.
(Abrams Press, 15. November)
Like a Rolling Stone: A Memoir
von Jann S. Wenner
Wohl kaum ein anderer Nicht-Musiker hat die Musikkultur so stark beeinflusst wie Jann Wenner, der Gründer und langjährige Herausgeber des Magazins Rolling Stone, das 1967 zum ersten Mal erschien – dem Gründungsjahr von Polo Ralph Lauren. Hier erzählt er Anekdoten aus seinen 55 Jahren in der Szene, inklusive Treffen mit Präsidenten, Schriftstellern, Fotografen (wie Hunter S. Thompson und Annie Leibovitz) und natürlich mit Musikern (Abendessen mit Bruce, Recording-Sessions mit Jagger).
(Little, Brown, 13. September)
Me and Paul: Untold Stories of a Fabled Friendship
von Willie Nelson mit David Ritz
Im Alter von 89 Jahren ist Willie Nelson der Urheber von fast 100 Alben (und es kommen noch weitere dazu) sowie mindestens neun Büchern (inklusive zwei Biografien). Der Schlagzeuger für viele dieser Alben? Paul English, der – bis zu seinem Tod im Jahr 2020 – Nelson unglaubliche sieben Jahrzehnte zur Seite stand und auch als Nelsons Bodyguard, Buchhalter und mehr fungierte. Dieses Buch bietet eine melancholische Mischung von Geschichten ihrer Freundschaft, einschließlich ihrer berühmt-berüchtigten Konflikte mit dem Gesetz. (Lustige Tatsache: Nelsons Version von „Graceland” erschien 1995 auf der Kompilations-CD Ralph Lauren: Songs Across America.)
(HarperCollins, 20. September)
This Is What It Sounds Like: What the Music You Love Says About You
von Susan Rogers und Ogi Ogas
Wenn Sie sich fragen, warum Ihnen bestimmte Lieder gefallen – oder warum andere Menschen bestimmte Lieder mögen – dann ist eine ehemalige Toningenieurin von Prince wahrscheinlich nicht die schlechteste Wahl, um Ihre Fragen zu beantworten. Diese Toningenieurin, Susan Rogers, wurde eine erfolgreiche Schallplattenproduzentin und Neurowissenschaftlerin und in diesem Buch teilt sie ihre Erkenntnisse. Die Lektionen enthalten eine Methode zur Bestimmung des individuellen Hörerprofils (Was gefällt Ihnen besser, Lieder, die sie zum Nachdenken oder zum Tanzen anregen? Ist Ihnen der Text oder die Melodie wichtiger?) und Analysen von Liedern von Sinatra, Lana Del Rey und natürlich Prince.
(W.W. Norton, 20. September)
Charlie’s Good Tonight
von Paul Sexton
Als Charlie Watts, der Schlagzeuger der Rolling Stones, letztes Jahr starb, wurden einige seiner Nicht-Rock-and-Roll-Tendenzen bekannt: seine lange und glückliche Ehe, sein jazziger Ansatz beim Spielen seines Instruments und vor allem sein makelloser Kleidungsstil, wie zum Beispiel seine Vorliebe für Anzüge von Savile Row. In dieser autorisierten Biografie nimmt der langjährige Rockjournalist Paul Sexton all diese Dinge – sowie Charlies gelegentlich zänkische Beziehung zu Mick und Keith, die Vorwörter für das Buch lieferten – unter die Lupe.
(HarperCollins, 11. Oktober)
Folk Music: A Bob Dylan Biography in Seven Songs
von Greil Marcus
Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist Marcus einer der einsichtsreichsten Autoren, wenn es um amerikanische Musik und vor allem um Dylan geht. Er verfasste eine eingehende Abhandlung über ein Lied („Like a Rolling Stone”) und eine weitere über Dylans Basement-Tapes-Projekt (The Old, Weird America). Hier betrachtet er Dylans Werk erneut und erzählt mit Essays zu sieben seiner wichtigsten Lieder – von „Blowin’ in the Wind” (1962) bis hin zum ominösen „Murder Most Foul” (2020) – die Geschichte des Liedermachers mit einem besonderen Augenmerk auf seine Empathiefähigkeit.
(Yale University Press, 11. Oktober)
Revolution: The History of Turntable Design
von Gideon Schwartz
Seien wir einmal ehrlich: In der heutigen Zeit des Streamens braucht kein Mensch mehr einen Plattenspieler – und schon gar nicht, um Musik abzuspielen. Und dennoch hat der Plattenspieler als Objekt etwas zutiefst Befriedigendes, was dieser Bildband von Phaidon auf wunderbare Weise veranschaulicht. Mit einfachen Fotos vor weißem Hintergrund und hilfreichen, museumsähnlichen Beschreibungen illustriert Revolution die mehr als 50-jährige Designgeschichte des Plattenspielers, einschließlich eines sci-fi-würdigen Geräts von Electrohome aus den 70er-Jahren, eines handgefertigten roten Porsche-Plattenspielers von der Schweizer Marke DaVinciAudio und skurriler Phillips-Geräte aus den 50er Jahren.
(Phaidon, 19. Oktober)
The Philosophy of Modern Song
von Bob Dylan
Gibt es nach dem Lesen über Dylans Lieder etwas Besseres als Dylans Gedanken zu den Songs anderer Leute? In diesem Buch, dem ersten seit seinen Memoiren Chronicles im Jahr 2004, analysiert der legendäre Songwriter (und einer der Lieblingskünstler von Ralph Lauren)) 66 Lieder – von Künstlern, die man erwartet (Hank Williams, Johnny Cash) und solchen, die man weniger erwartet (... Cher, zum Beispiel). Sie dürfen einen Meisterkurs in Lyrik erwarten, eventuell vermischt mit Insider-Witzen sowie dem charakteristischen trockenen Humor des Sängers. (Dies ist ein Mann, der angeblich von SparkNotes abgeschrieben hat, als er seinen Literaturnobelpreis entgegennahm.)
(Simon & Schuster, 1. November)
Surrender: 40 Songs
von Bono
Der Philanthropist, Künstler und, ach ja, Frontmann der größten irischen Rockband aller Zeiten hat es endlich geschafft, seine Memoiren zu schreiben. Der Haken? Jedes Kapitel basiert auf einem der Lieder der Band. Zum Beispiel: In „Two Hearts Beat as One” schreibt er über seine 40-jährige Ehe mit Ali Hewson. Der irische Erzähler ist bekannt für seine Geschichten (laut Wenners Buch weiter oben, um einen Namen zu nennen) und so erwarten Sie viele berühmte Gesichter und Abschweifungen über das Weltgeschehen. Für Fans ist das Audiobuch mit Bonos charmantem Akzent besonders empfehlenswert.
(Knopf, 1. November)
Mr. B: George Balanchine’s 20th Century
von Jennifer Homans
Angekündigt als die erste große Biografie des berühmten Choreografen und basierend auf mehr als zehn Jahren Forschung und mehr als 100 Interviews erzählt dieses Buch die Lebensgeschichte des „Shakespeare des Tanzes” – wie er von seinem Geburtsland, dem prä-revolutionären Russland, nach Amerika reist, wo er das New York City Ballet mitbegründet. Geschrieben von der Tanzkritikerin von The New Yorker stellt dieses Buch Balanchines legendäres Werk in der Welt des Tanzens seinem oft turbulenten Leben abseits der Bühne – inklusive fünf Ehen, allesamt mit Tänzerinnen – gegenüber.
(Random House, 1. November)
Sound Within Sound: Radical Composers of the Twentieth Century
von Kate Molleson
Hier gibt es keine gepuderten Perücken oder klassische Komponisten vergangener Tage. Ganz im Gegenteil. Molleson stellt ein Duzend Stars aus dem 20. Jahrhundert vor, von denen fast alle Frauen oder Farbige sind (eine Gruppe, die sie „akustische Revolutionäre” nennt). Zu diesen gehören eine französische Elektronik-Künstlerin (Éliane Radigue), eine äthiopische Pianistin (Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou) und andere weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler, die Sie sich im Musikdienst Ihrer Wahl einmal genauer anschauen bzw. anhören sollten.
(Abrams Press, 15. November)
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