Die authentische und zeitlose Welt von Ralph Lauren

Extrem auffällig

Warum jetzt genau die richtige Zeit dafür ist, mit farbenfroheren Outfits den bevorstehenden, farbenfroheren Frühling einzuläuten

„Ihre Kleidung projiziert Ihre persönliche Einstellung, wer Sie sind und wie Sie leben“, so Ralph Lauren. „Das Ankleiden kann ein besonderes Vergnügen sein. Eine Zeit nur für Sie, in der Sie entscheiden, wer Sie sein und wie Sie aussehen wollen.“

Was einige Fragen aufwirft: Wie möchten Sie in diesem Frühjahr aussehen? Wer sind Sie und wie wollen Sie leben? Und wie machen Sie das tägliche Anziehen, wie Mr. Lauren sagt, zu einem vergnüglichen Erlebnis, insbesondere in Zeiten wie diesen?

Unser nicht so unbescheidener Vorschlag: Kleiden Sie sich so auffällig, wie es nur geht. Begrüßen Sie den Frühling mit einer Art Preppy-Maximalismus, der leuchtende Farben und markante Muster und Mustermixe vereint. Präsentieren Sie stolz lebhafte Streifen und überraschende Details. Patchwork-Madraskaros mit einem Rugbyhemd, einer abgefahrenen Hose und Derby-Schuhen? Unbedingt. Lassen Sie sich dabei gern von den Looks in den Frühjahrskollektionen von Polo inspirieren. Schließlich brauchen wir alle ein bisschen Spaß in unserem Leben – gerade jetzt. Das Ankleiden, und sei es nur für Sie selbst, kann eine willkommene Abwechslung sein, eine Chance zum Experimentieren, eine Gelegenheit, sich neu zu erfinden – oder all das zusammen.

Vielleicht sind Sie noch nicht ganz überzeugt. Oder Sie sind überzeugt, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen. Ein guter Ausgangspunkt kann sein, sich die Spielregeln der Mode anzusehen und dann mit ihnen zu spielen. In manchen Fällen können das tatsächlich Spielregeln sein. Nehmen wir etwa Eric Twardzik, einen trendbewussten Bostoner Autor für Stil und Lebensart, der für den Robb Report, InsideHook etc. schreibt. In der High School wetteiferten er und seine Freunde darum, wer sich am schrillsten kleiden konnte, ohne die eigentlichen Grenzen der Kleiderordnung zu überschreiten – zum Beispiel durch Seersuckerjacken im Februar oder eine knallgelbe Hose in Kombination mit einer noch knalligeren karierten Krawatte. Schließlich ermahnte der Schulleiter die Gruppe, sich zurückzunehmen, doch diese zeitlose Anekdote modischer Rebellion lehrte Twardzik eine nützliche Lektion, die er noch heute beherzigt. „Wann immer ich ein Statement setzen möchte, bringe ich Farbe ins Spiel“, sagt er.

Unser nicht so unbescheidener Vorschlag: Kleiden Sie sich so auffällig, wie es nur geht. Begrüßen Sie den Frühling mit einer Art Preppy-Maximalismus, der leuchtende Farben und markante Muster und Mustermixe vereint. Präsentieren Sie stolz lebhafte Streifen und überraschende Details. Patchwork-Madraskaros mit einem Rugbyhemd, einer abgefahrenen Hose und Derby-Schuhen? Unbedingt. Lassen Sie sich dabei gern von den Looks in den Frühjahrskollektionen von Polo inspirieren. Schließlich brauchen wir alle ein bisschen Spaß in unserem Leben – gerade jetzt. Das Ankleiden, und sei es nur für Sie selbst, kann eine willkommene Abwechslung sein, eine Chance zum Experimentieren, eine Gelegenheit, sich neu zu erfinden – oder all das zusammen.

Vielleicht sind Sie noch nicht ganz überzeugt. Oder Sie sind überzeugt, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen. Ein guter Ausgangspunkt kann sein, sich die Spielregeln der Mode anzusehen und dann mit ihnen zu spielen. In manchen Fällen können das tatsächlich Spielregeln sein. Nehmen wir etwa Eric Twardzik, einen trendbewussten Bostoner Autor für Stil und Lebensart, der für den Robb Report, InsideHook etc. schreibt. In der High School wetteiferten er und seine Freunde darum, wer sich am schrillsten kleiden konnte, ohne die eigentlichen Grenzen der Kleiderordnung zu überschreiten – zum Beispiel durch Seersuckerjacken im Februar oder eine knallgelbe Hose in Kombination mit einer noch knalligeren karierten Krawatte. Schließlich ermahnte der Schulleiter die Gruppe, sich zurückzunehmen, doch diese zeitlose Anekdote modischer Rebellion lehrte Twardzik eine nützliche Lektion, die er noch heute beherzigt. „Wann immer ich ein Statement setzen möchte, bringe ich Farbe ins Spiel“, sagt er.

Und das bringt es wunderbar auf den Punkt. Sich maximalistisch, also auffällig, zu kleiden ist eine Art zu zeigen, dass man keine Angst hat, anders zu handeln und zu denken – besonders in dieser Ära der Videokonferenzen, wo man über den Computerbildschirm nur einen Bruchteil eines Menschen zu sehen bekommt –, um einen Eindruck zu machen. In einer Zeit, in der wir Maßnahmen zur sozialen Distanzierung befolgen müssen, kann ein gewagtes Kleidungsstück das Gespräch anregen und helfen, diese Distanz überbrücken. „Nutzen Sie jedes Detail für einen großen Auftritt“, empfiehlt Benton Nilson, Autor bei Ivy Style und selbsterklärter Modearchäologe in Kalifornien, der mit seinem Vintage-lastigen Instagram-Feed tausende von Abonnenten anzieht. „Tragen Sie in dieser Zeit der Zoom-Meetings und FaceTime-Hangouts doppelt stark auf. Für viele Menschen sind dies finstere Zeiten. Machen Sie das meiste aus dem begrenzten Platz auf dem Bildschirm und verschönern Sie jemandem den Tag. Vielleicht bringen Sie sich sogar selbst zum Lächeln, wenn Sie sich auf dem Bildschirm sehen.“

Dabei haben Sie so viele Möglichkeiten, wie Ihre Vorstellungskraft (und Garderobe) hergibt. Sie können ganz klein anfangen, mit einer auffällig gemusterten Socke oder einem Hemd in einer unerwarteten Farbe (wie wäre es z. B. mit Pink?). Oder gleich aufs Ganze gehen, etwa mit einer Jacke mit Madraskaro oder einer Hose in Nantucket-Rot. Oder Sie wagen einen Kompromiss und kombinieren Ihre auffälligsten Kleidungsstücke mit etwas konservativem, um einen zeitlosen traditionell-kühnen Look zu kreieren, wie er bei anspruchsvollen Gentlemen seit Jahrzehnten beliebt ist. Im Grunde ist die Auffassung, Kleidung als Ausdrucksmittel für Ihren persönlichen Geschmack zu sehen, typisch für Ralph Lauren. Dabei gilt es, an jedem beliebigen Tag den „Lautstärkepegel“ zu finden, der sich richtig anfühlt. Falls Sie sich sorgen, ob zu viel des Guten, nun, zu viel ist, hören Sie auf Micah Parker, den eleganten Betreiber des Instagram-Feeds @MrParker1967, einer wahren Fundgrube für maximalistische Inspiration: „Ich glaube nicht an Regeln. Wir sollten einfach unseren Augen vertrauen. Wenn Sie etwas anziehen, in den Spiegel schauen und es Ihnen nicht ins Auge springt, Sie selbst nicht fühlen, dass es etwas Besonderes ist, dann ist es auch nichts Besonderes.“

Aber wir sollten uns auch nicht den Kopf darüber zerbrechen: Es geht darum, sich locker zu machen, Ihre Garderobe um die Farben des Frühlings zu bereichern, und einige besonders auffällige Kleidungsstücke einzusetzen, um jemanden den Tag zu versüßen. (Auch wenn es nur Sie selbst sind.) Ihr finaler Look kann dabei von Tag zu Tag und je nach Stimmung variieren. Bereiten Sie sich auf den Frühling vor, indem Sie sich die Kleidungsstücke besorgen, nach denen Sie das nächste Mal greifen wollen, wenn Sie die „Lautstärke“ so richtig aufdrehen wollen. Und stellen Sie Ihren Look so zusammen, wie es sich für Sie richtig anfühlt. Laut Nilson kann man sich diesen Prozess wie eine musikalische Komposition vorstellen; eine Art, mit den verschiedenen Stilelementen zu experimentieren und zu improvisieren. „Wie Miles Davis zu John Coltrane sagte: Du musst nicht immer alle Noten spielen“, sagt er. Ein großartiger Ratschlag, damals wie heute.

Welche Noten Sie auch spielen, ganz gleich in welcher Tonart, denken Sie daran, dass Sie, wie Mr. Lauren sagt, eine Einstellung projizieren. Wenn Sie heutzutage ein wenig mehr Positivität und Selbstvertrauen ausstrahlen wollen – und wer würde das nicht wollen –, ist Maximalismus der ultimative Weg dazu.

Paul L. Underwood ist Schriftsteller und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Austin, Texas.
  • © Ralph Lauren Corporation