RL – Fragen und Antworten: Smylie Kaufman
Ein Gespräch über Strategie, Erfolg und Stil mit dem aufstrebenden PGA-StarDie Frage, die Smylie Kaufman oft als erstes beantworten muss, ist nicht etwa die nach seiner Schlagweite (normalerweise um die 276 Meter) oder seiner stilvollen Kleidung (Polo Golf natürlich).
Sondern nach seinem Namen.
Was es damit auf sich hat: Der 25-jährige Profigolfer heißt eigentlich Carter mit Vornamen. Smylie ist sein zweiter Vorname – und nicht, wie viele annehmen, ein Spitzname, den man ihm aufgrund seines Lieblings-Gesichtsausdrucks gegeben hat. Es war der Name des geliebten Cousins seiner Großmutter, Smylie Gebhart, einem College-Footballstar, der für Georgia Tech spielte. (Sein jüngerer Bruder Connor Luckie Kaufman wurde übrigens nach ihrem gemeinsamen Urgroßvater Austin Luckie Shipman benannt.) Grund zu lachen hat Kaufman natürlich auch mehr als genug. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Interviews belegte er bei der Schlagweite auf der PGA Tour Platz 17 (nur 9 Meter trennen ihn von Platz 1, Dustin Johnson) und er hat eine kleine, aber wachsende Fangemeinde, die sich „Smylie’s Army“ nennt. Vor Kurzem haben wir mit Smylie über die bevorstehende Saison gesprochen, und darüber, wie er sich unterwegs fit hält und warum er lieber Golf als Basketball spielt.Sie spielen seit Ihrem Jugendalter Golf. Welchen Moment würden Sie als Ihren Durchbruch bezeichnen und wie hat er sich angefühlt?
Das war definitiv mein Sieg bei den Shriners Hospitals for Children Open in Las Vegas 2015. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Auf der PGA Tour zu gewinnen, davon habe ich schon als Kind geträumt.
An welchen Aspekten Ihres Spiels arbeiten Sie gerade?
Ich arbeite intensiv an meinem Putt. Es ist wichtig für mich, genau zu wissen, was ich tue, und mich auf einen soliden Schlag verlassen zu können. Davon bin ich in der letzten Zeit etwas abgekommen. Aber jetzt achte ich wieder verstärkt auf die grundlegenden Dinge, die meinen Golfschlag ausmachen.
Um auf der Tour Leistung zu bringen, ist ein strenger Fitnessplan erforderlich. Wie halten Sie sich unterwegs fit?
Wenn ich unterwegs bin, versuche ich jeden Tag aktiv zu sein. Dreimal die Woche hebe ich Gewichte. An sieben Tagen in der Woche mache ich eine Art von Physiotherapie oder Stretching. Cardio-Training mache ich eher weniger, hauptsächlich Stretching, Physiotherapie und Gewichtstraining.
Ich habe als Jugendlicher Golf und Basketball gespielt. In diesen beiden Sportarten war ich wirklich gut. Basketball habe ich während meiner gesamten Highschool-Zeit gespielt, wir haben damals sogar eine Meisterschaft auf Bundesstaaten-Ebene gewonnen. Ich war nicht gut genug, um Profi zu werden oder im College weiterzuspielen, aber Basketball hat mir wirklich großen Spaß gemacht. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, einfach Sport zu treiben, ohne versuchen zu müssen, der beste Golfer der Welt zu sein.
Um auf der Tour gut zu spielen, ist es wichtig, selbstbewusst aufzutreten. Diese Kleidung gibt mir das Selbstbewusstsein, das ich im Clubhaus und auf dem Platz brauche. Ich fühle mich gut damit und gefalle mir darin. Die leuchtenden Farben passen zu meiner Persönlichkeit und zu meinem Spiel, und es ist wirklich eine Ehre, eine so legendäre Marke repräsentieren zu dürfen.
Sie sind mit einigen anderen aufstrebenden Golfprofis befreundet, darunter auch
RLX-Markenbotschafter Justin Thomas
. Wirkt sich die Freundschaft auch positiv auf Ihr Spiel aus?
Oh, ich weiß, dass ich mit ihnen mithalten kann. Auf der Tour hatte ich bisher noch nicht oft die Gelegenheit dazu. Aber ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe. Ich bin dankbar für alles, was sie getan haben, komme aber langsam an den Punkt, wo ich mich ihnen gegenüber besser behaupten kann. [Lacht.] Ich habe wieder mehr Selbstvertrauen – so habe ich es auch auf die PGA Tour geschafft. Es hat eine Weile gedauert, aber es kommt zurück.
Ich glaube, wenn ich in Bestform bin, kann ich es mit den besten Spielern der Welt aufnehmen. Ich hoffe, dass ich noch einen Sieg einfahren und an ein paar großen Turnieren teilnehmen kann.
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